Fahrradtour
von Basel
nach Bömlo (2007)
Falls ihr den 2. Lesetag
verpasst habt,
könnt ihr hier zurückgehen: Radtour gegen
Norden,
von Freiburg nach Norwegen. Liebe lesende Radler/innen, als Turid in Freiburg mit dem Bus
zum Flughafen
abgereist war, setzte ich mich in den Zug. Mit einem
Baden-Württemberg-Ticket
konnte ich bis Ludwigshafen reisen und war ganz schnell 200 km nach dem
Norden gekommen. Von Ludwigshafen radelte ich nach Bad Dürkheim.
Was
hatte ich da zu suchen? Hatte ich nicht genug Weinberge und
Rebgärten
gesehen? Ja, aber eines hatte ich noch nicht an den Rebhängen
erlebt,
dass da eine Trambahn durchfährt. Die Rhein-Haardt-Bahn macht bei
ihrer Endstation in Bad Dürkheim eine reine Symbiose mit der
Weinlandschaft.
In Ludwigshafen hatte ich mir leider keine gute Landkarte angeschafft,
weil ich da nur einmal durchfahren würde. Als die Straße
Richtung
Bad Dürkheim sich in eine Autobahn umwandelte, sah ich nur fremde
Ortsschilder. Ganz unerwartet kreuzte ich einige Gleise, und mein
geübtes
Auge erkannte sofort die Meterspurgleise der Rhein-Hardt-Bahn. Ich
konnte
nicht so abwegig sein, aber hier in der ländlichen Gegend um 19
Uhr
gab es keinen Menschen, den ich nach dem Weg fragen konnte. Neben Gleis
und Straße befand sich ein Haus, wo ich anklopfte und fragte, ob
man mir den Weg nach Bad Dürkheim erklären konnte. Das
konnten
sie, und auf Wirtschaftswegen parallel zur Rhein-Hardt-Bahn erreichte
ich
den Ort Bad Dürkheim, wo ich auf dem Campingplatz
übernachtete.
Vor dem Schlafengehen war es Zeit für eine SMS an Turid: "Ich bin
nach Bad Dürkheim gekommen. Schade, dass du mit mir das Zelt nicht
teilst". Die Antwort kam sofort: "Ich bin nach Hause gekommen. Ein
Gepäckstück
(Fahrradrahmen) fehlt noch."
Ich hatte den Umweg nach Bad Dürkheim nur wegen der Trambahn gemacht, und am nächsten Morgen war es Zeit für Fotoaufnahmen mit Tram neben den Weinstöcken. Eine Trambahn konnte ich fotografieren, und dabei blieb es. Ich wartete 45 Minuten auf die nächste Tram, aber die tauchte nicht auf, und ich konnte nicht länger warten. Schließlich hatte ich an dem Tag eine Radstrecke von 100 km vor mir. Von Bad Dürkheim waren
Wirtschaftswege
durch die Weinberge als Radwege ausgeschildert, die parallel zu der
Autostraße
mit dem Namen Deutsche Weinstraße führten. Ich hatte keine
detaillierte
Landkarte mit, und da ich etwas schneller vorwärtskommen wollte,
hielt
ich mich eher zu den offiziellen Straßen als zu den Radwegen, die
ich so wie so ohne Landkarte nicht erkennen konnte. Auf Straßen
mit
viel Verkehr radelte ich durch Monsheim, Alzey und Gau Odernheim.
Endlich
entdeckte ich Hinweisschilder auf einen Radweg nach Nierstein. Ich
fragte
einen Passanten nach dem Weg nach Mainz, und man riet mir, den Radweg
nach
Nierstein zu nehmen, und von Nierstein dem Radweg nach Mainz parallel
zum
Rhein zu folgen. Der Radweg nach Nierstein war eine angenehme
Überraschung.
Er ging bequem auf einer alten Eisenbahntrasse. Im Internet hat Achim
Bartoschek
sämtliche Bahnradwege in Deutschland präsentiert, und den
Radweg
Köngernheim – Nierstein konnte ich später auf seinen Internetseiten
finden. Den Radweg, der von Nierstein am Rhein nach Mainz gehen
sollte,
gab es nicht, und auf der Strecke nach Mainz musste ich im
lästigen
Autoverkehr radeln. In Mainz überquerte ich den Rhein an das
hessische
Ufer hinüber. Auf einem Campingplatz bei Mainz Kastell fand ich
eine
Bleibe für die Nacht. Die SMS an Turid war so: "Ich bin auf dem
Campingplatz
bei Mainz Kastell, wo wir auf unserer Radtour
2004 übernachtet haben." Die Antwort war: "Deine SMS
lassen
schöne Erinnerungen wieder wach werden. Heute wurde das fehlende
Gepäckstück
an der Tür geliefert."
Genau wie auf unserer Radtour im
Jahre
2004 stieg ich auch diesmal in die S-Bahn und durchfuhr das ganze
Stadtgebiet
von Frankfurt. Als ich in Niederwöllstadt ausstieg, hatte ich
einige
Kilometer zu fahren, bis ich in Altenstadt die ersten Schilder für
den Vulkanradweg erblickte. Achim Bartoscheck beschreibt den Radweg
so: "Bahntrassenradeln par excellence: Der Vulkanradweg auf der
Trasse
der alten Oberwaldbahn ist nicht nur einer der längsten, sondern
auch
einer der schönsten Bahntrassenradwege in Deutschland." Wenn
ich
hinterher Leuten erzählte, dass ich den Vulkanradweg abgefahren
sei,
fragte ich, ob sie wussten, wo der Vulkanradweg sei. Sie antworteten
immer:
"Ja, das ist in der Eifel". Eigentlich ist das nicht so verwunderlich,
dass sie so antworten, denn Bikeline hat ein Heft "Radatlas
Vulkaneifel"
herausgegeben, und dort ist auch ein "Vulkanradweg-Eifel vorgestellt.
Aber
der Vulkanradweg, den ich gemeint habe, befindet sich in Hessen, im
Kreis
Vogelsberg. Der Vogelsberg ist wohl der letzte aktive Vulkan des
europäischen
Kontinents nördlich der Alpen gewesen. Er erlosch vor nur 14
Millionen
Jahren. Beim Startpunkt des Vulkanradwegs in Altenstadt geht es noch
nicht
um Bahntrassenradeln. Der Radweg ist neben einer bestehenden Bahn
angelegt.
In Gedern fing das richtige Radeln auf der alten Bahn an. Der Radweg,
genau
wie früher die Oberwaldbahn, stieg ständig an und machte
weite
Bögen, um die Steigungen zu moderieren. Eine sehr starke Steigung
hatte ich "Off-Piste" von der ehemaligen Bahntrasse in Ober-Seemen, wo
es nicht gelungen war, den Radweg auf der Bahntrasse zu führen. In
der warmen Sommersonne und nach vielen Höhenmetern erblickte ich
neben
dem Radweg ein Hinweisschild auf eine Gastwirtschaft. Während ich
da mein Bier genoss, erzählte mir die Frau Wirtin von den harten
Wintern
der 50-er Jahre, als die Züge in den Schneewehen steckenblieben.
Nach
dem Bier bekam ich zwei Überraschungen. Die gute Überraschung
war, dass die Wirtschaft in Hartmannshain lag, und Hartmannshain ist
der
Gipfelpunkt des Vulkanradwegs. Jetzt ging es wieder runter. Die
schlechte
Überraschung war, dass nach dem Bier mein Hinterrad einen Platten
hatte. Ein Flicklappen hatte sich gelöst. Ich klebte einen neuen
darauf,
und der hielt zehn Tage. Nach dem Flicken des Schlauches rollten meine
beiden Räder von selbst hinunter, fast im Takt der Windräder
auf den Bergkuppen des Vogelsbergs.
Es war bald Zeit, die Suche nach
einem
Campingplatz einzuleiten. Auf dem Campingplatz in Gedern wollte ich
nicht
übernachten, denn das wäre zu früh, und auf der weiteren
Strecke bis Lauterbach gab es keinen mehr. Im Internet hatte ich von
einem
Zeltplatz in Grebenhain gelesen. Als ich zu diesem der Gemeinde
gehörenden
Zeltplatz am Waldrand kam, hatte schon ein Gefolge ihre Zelte
aufgebaut.
Ich fragte, ob ich da auch zelten dürfe. Die Leute waren erst
etwas
skeptisch, aber sie hatten es doch erlaubt. Sie sagten, dass
normalerweise
nur Vereine den Zeltplatz benutzen dürfen. Ich fragte sie, was
für
ein Verein sie waren, denn in Deutschland gibt es Vereine für
alles.
"Ist es ein Kleingartenverein, Kegelverein oder die freiwillege
Feuerwehr?"
Sie sagten, dass sie kein offizieller Verein wären, Sie seien nur
Freunde, die mit ihren Kindern Urlaub machten. Ich weiß es
eigentlich
nicht, aber ich vermute, es handelt sich um irgend eine Sekte. Ich
baute
mein Zelt etwas abseits auf, und um so wenig wie möglich zu
stören,
packte ich am nächsten Morgen meine Sachen früh ein und fuhr
weiter. Auf einem Rastplatz mit Tisch und Bänken am Radweg konnte
ich dann frühstücken. Anschließend radelte ich an
den ehemaligen Bahnhöfen Ilbeshausen und Herbstein vorbei. Der
Radweg
schmiegte sich durch die Landschaft. So hatte einst auch die Bahnlinie
die Höhendifferenzen ausgeglichen. Auf dem Radweg ließ es
sich
bis Lauterbach bequem und ohne Autoverkehr schön radeln. Kurz vor
Lauterbach verließ der Radweg die alte Bahntrasse. In die
schöne
Fachwerkstadt Lauterbach hinein führte mich der Vulkanradweg auf
normalen
Nebenstraßen.
Dann hatte ich mein Ziel
erreicht, und
das war nicht Lauterbach. Mein Ziel war, den Vulkanradweg in seiner
ganzen
Länge abzuradeln. In den letzten Jahren hatte ich bei Gießen
Schüleraustausch gemacht, und dort hatte ich von dem schönen
Radweg im Kreis Vogelsberg gehört. Leider hatte ich nie
Gelegenheit
dazu, auf den Radweg zu kommen. Jetzt hatte ich es also geschafft. Weil
ich noch die Freunde bei Gießen besuchen wollte , die ich bei den
Schüleraustauschen kennen gelernt hatte, musste ich von Lauterbach
wieder nach dem Westen fahren. Ich musste also ganz weit
zurückfahren.
Auf die Weise hatte ich Gegenwind, als ich auf den Vogelsberghöhen
Richtung Westen und Gießen fuhr. Wirtschafts- und Feldwege waren
als Radwege gekennzeichnet, und die Beschilderung war einwandfrei. Von
Ulrichstein konnte ich das Vogelsberger Hochland verlassen, und es ging
flott ins Ohmtal hinunter. Durch das Dorf Ober Seibertenrod
rollte
das Fahrrad von selbst, ohne das ich zu treten brauchte. Plötzlich
erblickte ich da im Dorf ein ganz spezielles Gebäude. An einer
kleinen
Kirche oder Kapelle fand ich viele Elemente des lokalen Baustils. Es
gab
teilweise Schiefer mit Schindeln und Fachwerk vermischt. Natürlich
musste ich ein Bild von dieser Kapelle nehmen. Weiter folgte ich der
Beschilderung
nach Grünberg. Ganz erstaunt war ich, als ich an einem Stellwerk
der
Bahn die Aufschrift Nieder Ohmen sah. Der Radweg hatte mir einen weiten
Umweg beschert. Es war sehr nett, meine Freunde bei Gießen wieder
zu sehen. Ich machte da einen Tag Pause, und an dem radlosen Tag
beteiligte
ich mich an einer Wanderung durch den Burgwald bei Marburg. Am Abend
wurde
ich sogar zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Was man alles auf einer
Radtour erleben kann!
Bei mir ist es oft so, dass eine
schöne
Überraschung mit einer negativen Überraschung
zusammenhängt.
Die Geburtstagsparty war die schöne Überraschung. Die
schlechte
Überraschung hatte ich am nächsten Morgen, als es wie in
Eimern
goss. Und ich sollte weiterfahren! Gut, ich zog meine Regenjacke an und
fuhr los. Anstatt auf Waldwegen zu fahren, so wie ich es vorhatte,
radelte
ich im Regen auf Verkehrsstraßen mit festem Asphalt. Es ging in
nordöstlicher
Richtung, und glücklicherweise hatte ich den Wind von hinten.
Links
erblickte ich im Regennebel die Silhuette der auf einem Basaltkegel
liegenden
Amöneburg. Es regnete nicht die ganze Zeit, aber immerhin erlebte
ich an dem Tag viel Nässe. Auf dem Campingplatz in Frielendorf
baute
ich mein Zelt auf dem nassen Rasen auf. Strümpfe, Schuhe, Hemd und
Schlafsak, alles war nass. Es regnete in der Nacht nicht, aber der
starke
Westwind machte alles kalt. Der Campingwärter sagte, dass die
Temperatur
in der Nacht bei knapp 10 Grad liege. Am nächsten Tag regnete es
nicht,
und der unaufhörliche Westwind brachte mich schnell vorwärts.
Mein Ziel war Nordhausen im Harz. Um dorthin zu gelangen, wollte ich
über
Eschwege fahren. Der Radweg führte mich an der Fulda entlang, wo
ich
die schöne Fachwerkstadt Rotenburg besichtigen konnte.
Von Eschwege folgte ich dem
Werraradweg.
Dieser Radweg geht an der Werra zu so einer interessanten
Sehenswürdigkeit
wie der Wartburg, aber ich zweigte vor Wartburg in nördliche
Richtung
ab. Die Straße stieg langsam und gemütlich an. Unterwegs
überquerte
ich die ehemalige Zonengrenze, aber ich war nicht imstande, Spuren
davon
zu entdecken. In dieser Gegend sollte auch eine in einen Radweg
umgewandelte
Bahntrasse gehen. Es handelt sich dabei um eine Eisenbahnlinie zwischen
Treffurt und Mühlhausen. Als ich östlich von Diedorf meine
Fahrt
fortsetzte, entdeckte ich Verkehrsschilder mit "Radweg kreuzt", und vor
mir überquerten tatsächlich zwei Radfahrer die Straße.
Sie fuhren auf einem schön asphaltierten Radweg. Ich fuhr ihnen
nach
und fragte: "Wohin führt dieser Radweg?" Die beiden älteren
Radfahrer
hatten eine mehrtägige Radtour hinter sich, und sie waren bald zu
Hause, denn sie wohnten im nächsten Ort, Heyerode. Der Bahnradweg
ging auf einem Viadukt oberhalb dieses Ortes, und von dort zeigten die
Radfahrer auf ihre Häuser. Vor der Wende wohnten sie im
Sperrgebiet
an der innerdeutschen Grenze. In Achim Bartoschecks Übersicht
über Bahntrassenradwege
wird dieser Radweg in Thüringen präsentiert.
Leider war der ausgebaute Radweg auf der Bahntrasse bald zu Ende, und der Weg nach Mühlhausen ging über gewöhnliche Nebenstraßen. Von Mühlhausen musste ich die Straße mit LKWs, Bussen und den unvermeidlichen PKWs teilen, dazu gab es ganz harte Steigungen, und ich freute mich, als ich die Strecke nach Nordhausen Kilometer um Kilometer verkürzen konnte. In Nordhausen hatte ich damit gerechnet, dass es da einen Campingplatz geben würde. Zwar gab es einen, aber das war nur ein Zeltplatz für Vereine, und weil das Wetter in letzter Zeit so schlecht gewesen war, war der Zeltplatz geschlossen. Einer, der auf dem Campingplatz mit dem Mähen beschäftigt war, erklärt mir den Weg zum nächsten Campingplatz, in Neudorf. Der Weg nach Neudorf war sehr bergig, denn ich war offenbar in das Harzmassiv gekommen. Nach der negativen Überraschung in Nordhausen war der Campingplatz in Neudorf eine schöne, positive Überraschung. Er war ganz neu mit modernen und sauberen Sanitäranlagen. Er lag sehr schön in der Landschaft. Es war da sehr ruhig und friedvoll. Eine junge Familie hatte viel investiert, und wollte versuchen, durch den Camping ihre eigenen Arbeitsplätze zu errichten. Dabei halfen ihnen ihre Eltern bzw. Schwiegereltern. Abendessen wurde da serviert, und am Morgen gab es ein reichliches Frühstück, genau das richtige für einen Radfahrer. Die Campingfamilie waren nette Leute, und wir schwätzten viel zusammen. Sie erzählten gern über das Leben im östlichen Harz vor der Wende, und von dem jungen Campingbesitzer erfuhr ich sogar, dass während er an der innerdeutschen Grenze Militärdienst machte, und mit Minenräumingsarbeiten beschäftigt war, es zwei Soldaten gelang, zu der westlichen Seite hinüberzulaufen. So etwas hatte ich für unmöglich gehalten. Meine SMS-Meldung an dem Abend an Turid lautete: "Ich hatte einen harten Tag, 110 km. Bin auf einem guten Camping. Jetzt gehe ich im Zelt schlafen. Denke an dich." Leider nahm ich keine Fotos, weder vom Campingplatz noch von dem schönen Luftkurort Neudorf mit Fachwerkhäusern und einem Stadttor, auf. Ich verweise auf die Seite des Campingplatzes im Internet Der Grund, warum ich unbedingt
durch den
Harz radfahren wollte, war dass ich die interessante Harzquerbahn
besser
kennen lernen wollte. Leider musste ich feststellen, dass die
Straße
nicht unmittelbar an der Harzquerbahn entlangging, aber für mich
war
es immerhin eine Befriedigung, da in der Nähe der Bahn zu radeln.
Auf meiner Radtour
1971 durch die DDR wollte ich von Wernigerode über
Elend,
Sorge und Benneckenstein radeln, aber kurz hinter Drei Annen Hohne
wurde
ich damals von zwei Wachposten angehalten, weil ich zu nahe an die
innerdeutsche
Grenze gekommen war. Nach Elend, Sorge und Benneckenstein war es auf
jeden
Fall ganz verboten zu fahren. Dieses Jahr (2007) konnte ich der Reise
nachmachen.
Erst in Benneckenstein kam ich wieder an die Meterspurbahn mit ihren
imposanten
Dampfloks. In Sorge konnte ich den Bahnhof nicht sehen, denn ich hatte
in Tanne einen Schotter-Radweg genommen, der etwas oberhalb Sorge an
dem
Ort vorbeiführte. War ich wieder bahntrassengeradelt?
Wahrscheinlich
ja, denn hier führte einst die Südharzbahn vorbei, der die
Grenze
schon Ende der 40er Jahre zum Verhängnis wurde, denn ihr
Trassenverlauf
ging beiderseits des eisernen Vorhangs. In Drei Annen Hohne freute ich
mich, dass der Bahnhof einer Schmalspurbahn voll von Reisenden war. In
Drei Annen Hohne stiegen viele der Fahrgäste aus, die oben auf dem
Brocken gewesen waren. Unterhalb von Drei Annen Hohne nahm ich einen
Waldweg
an der Bahn entlang. So hatte ich mehr Erlebnisse vom Harz, und ich kam
an einer schönen Fotostelle vorbei.
In Wernigerode fand ich den Campingplatz im Stadtteil Nöschenrode. Der Campingwart steckte einfach mein Campinggeld ohne Quittung ein. Ich war der einzige Campinggast da. Die Sanitäranlagen erinnerten an ein Ferienobjekt aus der DDR-Zeit. Als ich Turid die tägliche SMS-Meldung senden wollte, gab es in dem Tal oberhalb von Wernigerode keinen Kontakt. "Aha", sagte ich, und noch ein Ausdruck aus dem DDR-Jargon fiel mir ein. "Ich bin im Tal der Ahnungslosen." Am nächsten Morgen hatte ich es mit dem aus dem Internet bekannten Tourenradler Martin Wittram abgesprochen, dass wir uns um 8.40 Uhr am Bahnhof Wernigerode treffen sollten. Als ich genau zur richtigen Zeit am Bahnhof eintraf, wartete er schon auf mich. Es war ein herzliches Wiedersehen. Das letzte Mal, dass wir uns gesehen hatten, war 2003, als er dem Nordseeradweg folgte. Damals besuchte er Turid und mich in Norwegen. Ich erzählte ihm, dass Turid und ich vor ein paar Wochen in den Vogesen dieselbe Straße geradelt waren wie er 2004, als er an dem Schildchen mit Saarquelle vorbeigefahren war. Martin war nach Wernigerode mit der Bahn gekommen, so dass wir von Wernigerode nach Braunschweig gemeinsam radeln konnten. Er war der Wegweiser. Unsere Fahrt ging auf kleinen, verkehrsfreien Wegen. In dieser Gegend kannte sich Martin sehr gut aus, denn er hatte hier mehrmals Radtouren unternommen. Als sich im November 1989 die innerdeutsche Grenze öffnete, hatte er plötzlich in seinem Einzugsgebiet ein ganz neues Umland für Fahrradtouren bekommen. Wir kamen in dem Städtchen
Osterwiek
an. Und was für ein Städtchen! So viele interessante, bunte
Fachwerkhäuser
auf einmal sind selten zu sehen. Wir fuhren kreuz und quer durch die
Pflastersteinstraßen
und sahen uns die Häuser an. Zu einer positiven Überraschung
gehört auch immer eine negative; einige Fachwerkhäuser waren
nach der DDR-Zeit immer noch sehr verwahrlost, und überhaupt gab
es
in den Straßen wenige Leute. Die Straßen waren fast leer.
Es
war offenbar, dass das Städtchen noch unter dem DDR-Syndrom litt,
dazu kam, dass Osterwiek im Grenzgebiet gelegen hatte, wo der Zugang
begrenzt
war und sehr streng kontrolliert wurde. Deshalb hat es bisher an der
Grundlage
für ökonomischen Aufschwung gefehlt.
Auf unserer Weiterfahrt
überquerten
wir die Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, und dann
waren
wir im alten Westen. Wenn mich Martin darauf nicht hingewiesen
hätte,
wo die Grenze ging, wäre es mir gar nicht aufgefallen. Unser
nächstes
anmutiges Fachwerkstädtchen war Hornburg. Hier waren alle
Häuser
sehr ordentlich und gepflegt, und das ganze Stadtbild wurde durch
Blumen verschönert. Trotzdem fehlte es auch hier an Leben. Das
Städtchen
war wohl zu klein für Geschäfte, die viele Kunden heranziehen
konnten. Mir fielen die Verzierungen an den Häuserfassaden auf.
Ich
nannte sie Pfauräder, aber Martin korrigierte und sagte
Fächerfriese
oder Rosetten dazu. Solche Verzierungsfriese hatte ich auch in
Osterwiek
gesehen, aber in keiner der Fachwerkstädte, die ich vorher
unterwegs
durchradelt war. (Lauterbach, Homberg, Rotenburg, Sontra und Eschwege.
Ich bin unsicher, ob die Rosettendekorationen auch in Wernigerode
vorhanden
waren.) Martin sagte, dass diese charakteristischen Fächerfriese
ein
typisches norddeutches Merkmal sei.
Auf unserer Radroute tauchte noch
eine
Fachwerkstadt auf. Das war Wolfenbüttel. Hier herrschte viel mehr
Leben. In den Fußgängerzonen waren viele Passanten. Trotzdem
gelang mir eine Fotoaufnahme von Martin in einer kleinen ruhigen
Straße,
die etwas abseits vom Geschäftsstrudel lag.
Wolfenbüttel hatte ich auf meiner Radtour 1965 besucht, und damals ist es mir nicht aufgefallen, dass die Stadt so schön ist. Ich erinnere mich, dass ich in der Jugendherberge übernachtet habe, und die Jugendherberge war damals im Schloss mitten in der Stadt untergebracht. Im Schloss sahen jetzt Martin und ich keine Spur von einer Jugendherberge. Da war ein Museum. Da fragten wir nach, ob sich hier früher die Jugendherberge befunden habe. Man konnte meine scharfe Erinnerung nur bestätigen, und mein Gedächtnisvermögen wurde noch mehr bestätigt: Damals im Jahre 1965 waren die Schlosswände gelb, und nicht rot, so wie jetzt. Von Wolfenbüttel radelten
wir zu Martins
Haus bei Braunschweig. Es ging auf kleinen Wegen kreuz und quer durch
die
Landschaft, bis Martin sagte. "Hier ist unser Haus." Da
begrüßte
mich seine Frau Heidi. Nach Tagen mit viel Radfahren konnte ich in
einer
gemütlichen Atmosphäre gut ausruhen. Am ersten Ruhetag ging
es
ganz bequem mit Fahrrädern auf kleinen Wegen, die uns durch die
Landschaft
bis in die Stadtmitte von Braunschweig führten. Heidi hatte
Beziehung
zu der historischen St. Michaelis-Kirche. Sie konnte beim Küstner
den Schlüssel holen, und wir bekamen im Kirchenschiff eine
exklusive
Führung von Heidi. Die Kirche lag etwas abseits vom Zentrum und
war
ursprünglich die Kirche der armen Leute der Stadt. Sie stammt
eigentlich
aus dem Mittelalter, aber sie ist mehrmals umgebaut worden, so dass sie
sowohl romanische als auch gotische Züge aufweisen kann. Mir mit
meiner
Vorliebe für Fachwerkhäuser, fiel das alte Speicherhaus, die
alte Waage auf. Das Haus wurde im Krieg zerbombt, aber ist jetzt wieder
aufgebaut. Martin konnte erzählen, dass er das Haus benutzt habe,
um ein Computerprogramm mit Punktgrafik zu entwickeln. Weiter zeigten
mir
Heidi und Martin das Zentrum der Stadt Heinrichs des Löwen. Weite
Fußgängerzonen führten uns an mehreren großen
Kirchen
und dem Rathaus vorbei. Nachher gingen wir chinesisch essen, und dann
war
es Zeit für die Fahrt nach Hause. Martin führte mich auf
kleinen
Wegen durch die flache Landschaft, an Seen und
Entwässerungskanälen
vorbei, oder die Radfahrt ging durch Wälder und Parks. Einmal
kamen
wir sogar an einem ehemaligen Kloster vorbei. Mir gefällt diese
Art
des ruhigen, autofreien und steigungsfreien Radfahrens sehr. Obwohl es
flach ist, bringt die Landschaft viel Abwechslung.
Als es Zeit für Weiterfahrt
und Abschied
wurde, begleitete mich Martin ein Stück auf dem Weg. Ich fand es
sehr
nett, dass er 30 Kilometer mit mir radeln wollte. Ohne ihn hätte
ich
den Weg kaum gefunden. Wir mussten nämlich die ganze Stadt
umfahren,
und immer konnten wir dank Martins Radtourenerfahrungen kleine,
verkehrsfreie
Wege nehmen. Inzwischen hatte ich die Orientierung verloren. "In
welcher
Richtung fahren wir?" fragte ich. "Nach Norden, immer dem Norden, so
wie
der Wind bläst," antwortete er. Bevor wir in dem Ort Meine
Abschied
nahmen, merkte ich, dass in meinem Hinterrad, die Luft langsam
verschwand.
Meine Schlauchreparatur auf dem Vulkanradweg war jetzt zehn Tage alt,
und
ich hatte ja geschrieben, dass der Flicklappen zehn Tage hielt. Es war
also jetzt Zeit, den Reserveschlauch hervorzunehmen, und der hielt auch
gut ohne weitere Pannen. Mit der günstigen Windrichtung ging meine
Fahrt über das nordeutsche Tiefland sehr schnell. Zuerst hielt ich
mich an die gekennzeichneten Radfernwegen, aber ich musste feststellen,
dass es da mit dem Vorwärtskommen etwas langsam ging, denn diese
Wege
gingen auf Sandwegen durch die Wälder. Obwohl neben dem Sandweg,
die
Spur für Radfahrer mit Schotter befestigt war, waren die
gewöhnlichen
asphaltierten Nebenstraßen besser. Am Abend auf dem Campingplatz
sandte ich die SMS an Turid: "Im Rückenwind bin ich heute 140 km
gefahren.
Bin müde. Ich krieche jetzt ins Zelt schlafen. Vermisse dich."
Am nächsten Tag erreichte ich die Elbe, die ich mittels zweier historischer Einrichtungen überqueren konnte. Die Süderelbe überwand ich mit der alten Brücke, die jetzt nur von Radfahrern und Fußgängern benutzt wird. Den Hauptlauf der Elbe überquerte ich nicht, ich "unterquerte" ihn, denn da nahm ich den alten Elbtunnel. Der Aufzug des Elbtunnels brachte mich direkt ans nördliche Elbufer. Ich hielt mich an der Elbe westwärts und drehte hinterher nach Norden, so dass ich das Zentrum von Hamburg umfahren konnte. Der Zustand der Radwege in Hamburg ist überhaupt nicht optimal. Schmale Streifen, die für Radfahrer ausgelegt sind, schlengeln sich auf den Bürgersteigen. Sie sind holprig, und an den Ampeln ist die Grünphase für Radfahrer wesentlich kürzer als für Autofahrer. Als ich anhand der Ampelanlage die Osdorfer Landstraße überqueren wollte, erlebte ich sogar, dass ich als Radfahrer auf dem Radweg die Straße nicht einfach bei grün überqueren konnte. Nein, ich musste in dieser Kreuzung dreimal die Straßen überqueren, bevor ich ordnungsgemäß auf dem richtigen Radweg weiterfahren konnte. In Hamburg besuchte ich meinen Freund Rainer. Mit ihm teile ich das Interesse für Eisenbahnen und Straßenbahnen. Den folgenden radfreien Tag verbrachten wir auf dem umfassenden U- und S-Bahnnetz von Hamburg. Auch besuchten wir das Miniatur Wunderland, die größte Modelleisenbahnausstellung der Welt. Über die Details neben den Eisenbahnmodellen haben wir uns am meisten gefreut. Im schwedischen Teil waren Pipi Langstrumpf und die Villa Kunterbunt dargestellt. Im norwegischen Teil war Borgund Stabkirche wiedergegeben, und in einer Höhle gab es sogar ein Troll. In der dänischen Landschaft konnte man das Schloss Egeskov auf Fünen erkennen. Auf einem Bahnsteig im deutschen Teil waren einige Figuren aufgestellt, die ein Transparent trugen, mit der Aufschrift: "Mehr Lohn". Gerade zu der Zeit drohte das Personal der Deutschen Bundesbahn mit Streik, wenn sie ihre erforderte Lohnerhöhung nicht bekamen. Bei der Abreise begleitete mich Rainer ein Stück gegen Norden. Mit meinem Fahrrad im Zug ging unsere gemeinsame Reise anhand einer Schleswig-Holstein-Karte auf der Marschbahn, wo die DB nicht mehr der Betreiber war. Die private Gesellschaft Nord-Ostbahn hatte die Betriebsrechte erworben. Unterwegs durch das nördlichste Bundesland schwätzten wir über neue und alte Eisenbahnen und genossen die flache Landschaft. Auf dem Schleswig-Holsteinticket konnten wir bis Tønder in Dänemark reisen. Dort kaufte ich mir im Touristenbüro sofort ein Büchlein, das mir eine Übersicht über die kleinen Zeltplätze in Dänemark gab. In Dänemark gibt es in den Wäldern kleine Zeltplätze, wo man als Radfahrer legal übernachten kann, oder es sind Bauern, die gern ihr Land, gegen eine geringe Bezahlung, zeltenden Radfahrern zur Verfügung stellen. Das Büchlein brauchte ich, um die Zeltplätze zu finden. Für mich ging die Fahrt per Rad weiter gegen Norden. Rainer reiste mit der Schleswig-Holsteinkarte wieder nach dem Süden, nach Hamburg zurück. Das dänisch-deutsche
Grenzgebiet ist
eine interessante Gegend, wenn es um die nationale Angehörigkeit
geht.
In Tønder sah ich mir eine deutsche Zeitung an, als ich an den
Redaktionslokalen
vorbeiradelte. Leute, die ich nach dem Weg fragte, antworteten eher auf
Deutsch, als sie hörten, dass ich Ausländer war. An mehreren
Stellen radelte ich an Wiedervereinigungssteinen vorbei. Nach einer
Volksabstimmung
1920 wurden die nördlichen Teile von Schleswig-Holstein
Dänemark
zugesprochen. Auf einem Gedenkstein, der anlässlich der Gefallenen
im ersten Weltkrieg aufgestellt war, konnte ich lesen: "In Erinnerung
an
die aus unserer Gemeinde im ersten Weltkrieg Gefallenen, die für
eine
Sache fielen, die nicht die Ihre war."
In wechselhafter Windrichtung radelte ich durch Jütland. Im Süden bei Tønder fing es mit Gegenwind an. Nach drei Tagen hatte ich wieder einen günstigen Rückenwind. Von der mitten in Jütland gelegenen Stadt Herning, geht eine ehemalige Eisenbahn Richtung Nordosten, nach der Stadt Viborg. Da hat man über 40 km eine schöne Strecke, die zum Bahntrassenradeln einlädt. Der Radweg (Alhedestien) geht geradeaus durch eine flache Heidelandschaft und wirkt viellelicht etwas eintönig. Unterwegs an diesem Radweg tauchten mehr Sachen auf, die mit deutsch-dänischen Beziehungen verbunden sind. Bei Kølverå, wo die deutsche Besatzungsmacht während des Krieges einen großen Flugplatz hatte, entdeckte ich ein Hinweisschild auf deutsche Kriegsgräber. Da sah ich einen gepflegten Friedhof mit vielen Gräbern. Es hat mich sehr erstaunt, als ich die Inschriften las. Auf vielen Grabsteinen standen Todestage Ende Mai 1945 und sogar Juli 1945 und im Jahre 1947, und zu der Zeit war ja der Krieg vorbei. Auch Frauen, Kinder und ältere Männer waren da begraben. Als ich wieder zu Hause war, habe ich im Internet mehr über den Friedhof bei Kølverå herauszufinden. Es waren dort nicht nur Soldaten begraben, sondern auch viele Vertriebene, die gegen Ende des Krieges aus Ostpreußen und anderen deutschen Ostgebieten nach Dänemark geflüchtet waren. Beim Kriegsende befanden sich fast 250 000 Flüchtlinge in dem kleinen Land Dänemark. Bis die Flüchtlinge nach Deutschland transportiert werden konnten, mussten sie in Dänemark bleiben. Sie wurden in Lagern interniert. Es war wohl nicht zu verhindern, dass in dieser Zeit, Menschen ums Leben kamen. Auf der Flucht waren sie vielen physischen und psychischen Strapazen ausgesetzt gewesen. Sie wurden auf den örtlichen Friedhöfen begraben. In den 60er Jahren wurden die meisten exhumiert und zum Friedhof bei Kølvrå überführt. Das ist also der Grund, warum auf dem Kriegsfriedhof so viele deutsche Zivilisten liegen. Unterwegs mit Übernachtungen auf Bauernhöfen radelte ich nach Hanstholm, wo das Schiff nach Norwegen abfährt. Ich kaufte eine Fahrkarte nur für mich und dachte, für das Fahrrad ergibt sich wohl eine Möglichkeit. Am Anleger traf ich eine Familie, die mit einem alten Reisebus unterwegs war. Hinten am Bus war ein Stativ, wo schon einige Fahrräder hingen. Ich fragte, ob ich da auch mein Rad aufhängen dürfe. Natürlich durfte ich das. So brauchte ich für das Fahrrad nichts zu bezahlen. Ich finde es ganz unverschämt, dass man 100 Kronen extra bezahlen muss, nur um ein Fahrrad aufs Autodeck des Schiffes zu stellen. Im Fährterminal in Hanstholm
sah ich
im Fernsehen, dass sich ein großes Tiefdruckgebiet vor der
norwegischen
Küste vertiefte. Als am nächsten Tag das Schiff in Haugesund
ankam, regnete es stark, und der Wind blies gewaltig.
Glücklicherweise
hatte ich Rückenwind. Sieben Jahre früher hätte ich eine
Strecke von 50 km von Haugesund nach Hause gehabt. Inzwischen ist ein
Unterseetunnel
gebaut worden, der für Radfahrer gesperrt ist. Es gibt aber eine
Fähre
zu der Insel Bømlo hinüber, und Bømlo
ist mit meiner Insel durch radfreundliche Brücken verbunden, aber
die Fahrt über Bømlo führt zu einem Umweg.
Anstatt
50 km bekam ich 80 km. Und in diesem Wetter! An mehreren Stellen war
die
Straße überflutet, und das Wasser war so tief, dass, wenn
ich
die Pfützen durchradelte, das Wasser über meine Schuhe ging.
Die internationale Nordsee Radroute folgt zwischen Haugesund und Bergen
dieser Strecke über Bømlo.
Dann, liebe Radfahrer/innen wisst
ihr,
was Bømlo ist, und wo es liegt. Das Rätzel, das ich am
ersten
Lesetag dieses langen Berichtes gestellt hatte, ist gelöst. Als
ich
durchnässt nach Hause kam, empfing mich Turid mit großer
Freundlichkeit.
Um den Hals trug sie ihre neue Kette aus Stein am Rhein. Sie fragte:
"Wie
hast du deine Fotos radlerisch gestyled, als ich mich mit meinem
Fahrrad
nicht aufstellen konnte?" "Das ging noch einigermaßen", sagte ich.
Freundliche
Grüße
vom radfahrenden Terje. PS. Die
daheimwartende
Turid lässt auch grüßen.
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